Ort: K6, Kampnagel, Jarrestraße 20, Hamburg
In der Reihe „Streit & Zuversicht"
Kriege, Wirtschaftsabstieg, soziale Spannungen – politische Krisen dominieren öffentliche Debatten. Auch angesichts knapper Haushaltskassen gerät Kulturförderung unter Druck: Darf eine Gesellschaft in unsicheren Zeiten noch in Kunst und Kultur investieren? Ja, gerade jetzt, meinen Verfechter:innen – denn Demokratie braucht freie Räume für Experiment, Kritik und gesellschaftliche Debatte, wie sie in Kunst und Kultur stattfinden. Andere halten dagegen: Staatliche Mittel sollten zuerst Sicherheit, Wirtschaft und soziale Stabilität sichern – Kultur sei wichtig, im Ernstfall aber verzichtbar. Auf Kampnagel diskutieren wir: Wie viel Kulturförderung kann und darf sich unsere Gesellschaft nach der Zeitenwende noch leisten?
Mit uns Amelie Deuflhard, Kulturmanagerin und Künstlerische Leitung Kampnagel, Gitte Zschoch, Generalsekretärin Institut für Auslandsbeziehungen (ifa), Berthold Wigger, Lehrstuhlinhaber Finanzwissenschaft und Public Management am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Anke Frieling, stellv. Vorsitzende und stadtentwicklungspolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion und Hamburger Bürgerschaftsabgeordnete. Wie immer stimmt das Publikum ab und zeigt, welche Argumente am meisten überzeugen.
Moderation: Amna Franzke, Musik: SOFFIE
Eintritt frei. Weitere Informationen HIER.
„Streit & Zuversicht” ist eine Veranstaltungsreihe der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS in Zusammenarbeit mit Holtzbrinck Berlin.